Vom Babyschwimmen bis Weltklasse – alles in Neuss

Geht es im Neusser Vereinsleben um den Schwimmsport, dann ist ein Mitglied der Familie Hug/Manteufel/Dittrich nicht fern. Walter Manteufel begann bereits 1965 im Neusser Schwimmverein als Ausbilder. Mit seiner Sportbegeisterung hat er bis heute alle drei Generationen seiner Familie angesteckt.

Vom kleinen Kind bis zum Weltklasseschwimmer: Die Familie ist im Schwimmen breit aufgestellt. Die Mitglieder der Neusser Schwimmdynastie sind motiviert, Kindern das Wasser nahezubringen und ihnen die Freude am Schwimmen zu vermitteln. Es macht ihnen Spaß, leistungsorientierte Schwimmer zu ihrer persönlichen Höchstleistung zu bringen. Zugleich pflegen sie persönliche Kontakte zu Vereinsmitgliedern, die mit der Zeit zu besonderen Freunden wurden. 13 Mitglieder umfasst die Familie, neun von ihnen sind ehrenamtlich aktiv, zwei aktiv als Sportler. Die beiden anderen blicken auf eine lange sportliche Karriere zurück.

Nationalspieler und Weltklasseschwimmer betreut

Margot Manteufel stieg 1970 ins sportliche Geschehen ein. Sie begann als C-Trainerin und übernahm im gleichen Jahr auch die Geschäftsführung der Abteilung mit aller Organisation und Abrechnung. Außerdem macht sie sich seit Jahrzehnten als Kampfrichterin und Schiedsrichterin nützlich. Mit der zweiten Generation weiteten sich die Aktivitäten der Familie über verschiedene Sportarten und Vereine aus. Gisela Hug beispielsweise begann als Kunstturnerin bei der TG Neuss, wurde dann erfolgreiche Schwimmerin und spielte anschließend Basketball in der Bundesliga. Nach ihrer Spielerkarriere übernahm sie das Nachwuchstraining im Basketball. 1974 wurde sie Übungsleiterin beim Anfängerschwimmen, trainierte dann den Nachwuchs und betreute den späteren Weltklasseschwimmer Thomas Rupprath bis zu seiner WM-Teilnahme in Göteborg 1994. Und auch heute steht sie immer noch am Beckenrand – u a. für Moderne Fünfkämpfer. Seit 1983 ist sie Geschäftsführerin des Neusser Schwimmvereins.

Erster Deutscher beim Ironman auf dem Podium

Eine ganz andere Karriere schlug ihr Bruder Wolfgang Dittrich ein. Er wurde Triathlet. Der erste Deutsche, der beim Ironman in Hawaii aufs Treppchen kam: als Dritter 1993. Er organisierte und führte Trainings und Trainingslager für den Nachwuchs durch und lebt heute als Sportlehrer in den USA.

In der dritten Generation sind neue Aktivitäten hinzugekommen. Die Enkel der Manteufels sind aktive Ringer, betreuen Schulgruppen, nehmen an den Deutschen Meisterschaften im Modernen Fünfkampf, im Schießen und im Degenfechten teil, gehen in der Handball-Oberliga auf Torejagd und schwingen den Tennisschläger.

100-prozentig Verlass

Die Familie mit ihren Mitgliedern schuf in Neuss eine Sportwelt, die vom Babyschwimmen über das Kinderschwimmen und Aquaangebote wie Gymnastik oder Joggen reicht. Sie übernimmt Verantwortung im Vorstand. Es ist  eine Familie, auf die sich die Neusser 100-prozentig verlassen können. Und das schätzen sie an ihr.

 
 

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